2.2 Ertragslage

Das Geschäftsjahr 2020 ist für die GWG-Gruppe mit einem Jahresüberschuss in Höhe von € 27,9 Mio. (Vorjahr € 26,0 Mio.) positiv verlaufen. Im operativen Geschäft haben wir ein Ergebnis vor Ertragsteuern von € 38,6 Mio. (Vorjahr € 36,8 Mio.) realisiert und liegen damit spürbar über der Prognose von € 30,0 bis € 32,0 Mio.  

Die nachfolgende Übersicht zeigt die Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2020 im Vergleich zu 2019.

  2020 2019 Veränderung
  T€ % T€ % T€
GuV-Entstehung          
Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung 126.707 73,7 123.775 75,0 2.932
Umsatzerlöse aus Verkauf von Grundstücken 27.042 15,7 41.492 25,1 -14.450
Umsatzerlöse aus Betreuungstätigkeit 777 0,5 1.372 0,8 -595
Umsatzerlöse aus anderen L+L 2.982 1,7 1.842 1,1 1.140
Bestandsveränderung 10.816 6,3 -5.946 -3,6 16.762
Aktivierte Eigenleistung 538 0,1 160 0,1 378
Sonstige betriebliche Erträge 2.946 1,7 2.397 1,5 549
Zinserträge 17 0,0 15 0,0 2
Erträge aus Beteiligungen sowie Gewinne aus der Veräußerung von Beteiligungen 0 0,0 32 0,0 -32
Summe Entstehung 171.826 100,0 165.139 100,0 6.687
 
GuV-Verwendung          
Aufwendungen für die Hausbewirtschaftung 51.108 29,7 49.046 29,7 2.062
Aufwendungen für Verkaufsgrundstücke 17.038 9,9 17.291 10,5 -253
Aufwendungen für andere Lieferungen und Leistungen 221 0,1 104 0,1 117
Personalaufwendungen 14.975 8,7 14.324 8,7 651
Abschreibungen 26.961 15,7 24.272 14,7 2.689
Sonstige betriebliche Aufwendungen 7.138 4,2 6.603 4,0 535
Zinsaufwendungen 15.829 9,2 16.713 10,1 -884
Ertragssteuern 10.579 6,2 10.807 6,5 -228
Sonstige Steuern 40 0,0 12 0,0 28
Summe Verwendung 143.891 83,7 139.172 84,3 4.718
Jahresergebnis 27.935 16,3 25.967 15,7 1.968

Die Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung haben sich von € 123,8 Mio. im Vorjahr auf € 126,7 Mio. erhöht. Mit rund € 91,0 Mio. (Vorjahr € 89,3 Mio.) haben sich die Jahressollmieteinnahmen gegenüber dem Vorjahr um rund € 1,7 Mio. bzw. 1,9 % erhöht. Hiervon entfallen rund 1,2% auf die Integration neuer Bestände im Geschäftsjahr sowie die Vollauswirkung der im Vorjahr in die Bestandsbewirtschaftung integrierten Bestände.

Im Geschäftsjahr haben wir Umsatzerlöse aus Verkauf von Grundstücken in Höhe von € 27,0 Mio. erzielt (Vorjahr € 41,5 Mio.). Auf Verkäufe von Umlaufvermögen entfallen € 0,8 Mio. (Vorjahr € 27,2 Mio.), auf Verkäufe von Anlagevermögen € 26,2 Mio. (Vorjahr € 14,3 Mio.).

Innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge sind € 1,9 Mio. (Vorjahr € 1,3 Mio.) aus der Auflösung von Rückstellungen enthalten.

In den Aufwendungen für Hausbewirtschaftung sind Aufwendungen für Instandhaltung von € 10,0 Mio. bzw. rund 13,24 €/m² Wohn-/Nutzfläche (Vorjahr € 10,7 Mio. bzw. rund 14,17 €/m² Wohn-Nutzfläche) enthalten.

Für Instandhaltung und Modernisierung wurden insgesamt € 14,4 Mio. bzw. 19,02 €/m² Wohnfläche (Vorjahr € 12,4 Mio. bzw. 16,37 €/m² Wohnfläche) aufgewendet.

Die Personalaufwendungen sind von € 14,3 Mio. auf € 15,0 Mio. gestiegen. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus der Vollauswirkung der Einstellungen des Jahres 2019, der Einstellungen des Jahres 2020 sowie eine Sonderzahlung aus Anlass der COVID-19-Pandemie.

Insgesamt betragen die Abschreibungen € 27,0 Mio. (Vorjahr € 24,3 Mio.).

Mit € 15,8 Mio. (Vorjahr € 16,7 Mio.) liegt der Zinsaufwand um € 0,9 Mio. unter dem Vorjahresniveau.