2.2 ERTRAGSLAGE

Das Geschäftsjahr 2019 ist für die GWG-Gruppe positiv verlaufen. So wurde im operativen Geschäft ein Ergebnis vor Ertragsteuern von € 36,8 Mio. (Vorjahr: € 32,9 Mio.) realisiert und damit das prognostizierte Ergebnis vor Ertragsteuern von € 35,0 bis € 37,0 Mio. erreicht.

Insgesamt hat die GWG-Gruppe im Geschäftsjahr 2019 einen Jahresüberschuss in Höhe von € 26,0 Mio. (Vorjahr: € 23,9 Mio.) erzielt.

Die nachfolgende Übersicht zeigt die Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2019 im Vergleich zu 2018.

  2019 2018 Veränderungen
  T€ % T€ % T€
GuV-Entstehung          
Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung 123.775 75,0 120.699 73,5 3.076
Umsatzerlöse aus Verkauf von Grundstücken 41.492 25,1 18.488 11,3 23.004
Umsatzerlöse aus Betreuungstätigkeit 1.372 0,8 2.462 1,5 - 1.090
Umsatzerlöse aus anderen Lieferungen und Leistungen 1.842 1,1 2.419 1,5 - 577
Bestandsveränderung - 5.946 - 3,6 7.413 4,5 - 13.359
Sonstige betriebliche Erträge 2.397 1,5 12.134 7,4 - 9.737
Aktivierte Eigenleistung 160 0,1 204 0,1 - 44
Zinserträge 15 0,0 31 0,0 - 16
Erträge aus Beteiligungen sowie Gewinne aus der Veräußerung von Beteiligungen 32 0,0 355 0,2 - 323
Summe Entstehung 165.139 100,0 164.205 100,0 934
 
GuV-Verwendung          
Aufwendungen für die Hausbewirtschaftung 49.046 29,7 47.339 28,8 1.707
Aufwendungen für Verkaufsgrundstücke 17.291 10,5 14.586 8,9 2.705
Aufwendungen für andere Lieferungen und Leistungen 104 0,1 132 0,1 - 28
Personalaufwendungen 14.324 8,7 19.465 11,9 - 5.141
Abschreibungen 24.272 14,7 24.246 14,8 26
Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.603 4,0 5.589 3,4 1.014
Zinsaufwendungen 16.713 10,1 19.857 12,1 - 3.144
Ertragsteuern 10.807 6,5 9.082 5,5 1.725
Sonstige Steuern 12 0,0 42 0,0 - 30
Summe Verwendung 139.172 84,3 140.338 85,5 - 1.166
Jahresergebnis 25.967 15,7 23.867 14,5 2.100

Die Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung haben sich von € 120,7 Mio. im Vorjahr auf € 123,8 Mio. erhöht. Mit rd. € 89,3 Mio. (Vorjahr: € 87,4 Mio.) haben sich die Jahressollmieteinnahmen gegenüber dem Vorjahr um rd. € 1,8 Mio. bzw. 2,1 % erhöht.

Im Geschäftsjahr konnten Umsatzerlöse aus Verkauf von Grundstücken in Höhe von € 41,5 Mio. erzielt werden. Dies entspricht einer Steigerung von 124,3 % gegenüber dem Vorjahr (€ 18,5 Mio.). Auf Verkäufe von Umlaufvermögen entfallen € 27,2 Mio. (Vorjahr: € 0,9 Mio.), auf Verkäufe von Anlagevermögen € 14,3 Mio. (Vorjahr: € 17,6 Mio.).

Innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge sind € 1,3 Mio. (Vorjahr: € 1,7 Mio.) aus der Auflösung von Rückstellungen enthalten. Davon entfallen € 0,5 Mio. auf die Auflösung von Rückstellungen für noch anfallende Baukosten. Im Vorjahr waren Erträge aus Zuschreibungen für in der Vergangenheit vorgenommene Teilwertabschreibungen in Höhe von € 8,0 Mio. enthalten, wovon € 6,8 Mio. auf die Zuschreibung für das Projekt Hamburg-Baakenhafen entfielen.

Für Instandhaltung und Modernisierung wurden insgesamt € 12,4 Mio. bzw. 16,37 € / m² Wohnfläche (Vorjahr: € 12,3 Mio. bzw. 16,24 € / m² Wohnfläche) aufgewendet.

In den Aufwendungen für Hausbewirtschaftung sind Aufwendungen für Instandhaltung von € 10,7 Mio. bzw. rd. 14,17 € / m² Wohn- /Nutzfläche (Vorjahr: € 9,5 Mio. bzw. rd. 12,58 € / m² Wohn-Nutzfläche) enthalten.

Der Rückgang bei den Personalaufwendungen von € 19,5 Mio. auf € 14,3 Mio. ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass im Vorjahr ein Ausgleichsbetrag in Höhe € 5,8 Mio. für die zu diesem Zeitpunkt entstandenen Verpflichtungen aus der Beendigung der Mitgliedschaft in der Zusatzversorgungskasse des KVBW enthalten war.

Insgesamt betragen die Abschreibungen € 24,3 Mio. (Vorjahr: € 24,2 Mio.).

Mit € 16,7 Mio. (Vorjahr: € 19,9 Mio.) liegt der Zinsaufwand um € 3,2 Mio. unter dem Vorjahresniveau. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass im Vorjahreswert ein Zinsaufwand von rd. € 2,0 Mio. für die Ablösung der im Dezember 2018 zurückbezahlten Swap-Positionen enthalten war.