3.1. ERKLÄRUNG ZUR UNTERNEHMENSFÜHRUNG

Am 1. Mai 2015 ist das „Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst“ in Kraft getreten.

Demzufolge hat der Aufsichtsrat der GWG AG durch Beschlussfassung vom 28. September 2015 festgelegt, dass die spätestens bis zum 30. Juni 2017 zu erreichende Zielquote für den Frauen­anteil im Aufsichtsrat 16,7% bzw. 1/6 beträgt. Da der Aufsichtsrat derzeit aus einem weiblichen und fünf männlichen Mitgliedern besteht, ist diese Zielgröße erreicht.

Für die bis zum 30. Juni 2017 zu erreichende Zielquote für den Frauenanteil im Vorstand wurde in der Beschlussfassung vom 28. September 2015 unter Berücksichtigung der bestellten Vorstands­mitglieder eine Zielquote von 0,0% festgelegt.

Mit Beschluss vom 20. April 2017 hat der Aufsichtsrat der GWG AG diese Zielquoten bestätigt und bis zum 30. Juni 2022 festgesetzt.

Der Vorstand der GWG AG hat mit Beschluss vom 3. September 2015 und erneut mit Beschluss vom 26. Juni 2017 mit Wirkung bis zum 30. Juni 2022 festgelegt, dass eine Bestimmung von Zielquoten für den Frauenanteil nach § 76 Abs. 4 AktG nicht erforderlich ist, da die GWG AG zum Zeitpunkt der Beschlussfassung lediglich vier Mitarbeiter beschäftigte (drei im Geschäftsjahr 2018) und Hierarchieebenen mit organisatorischen Einheiten (Führungsebenen) unterhalb dem Vorstand der GWG AG nicht existieren. Dies ergibt sich daraus, dass die überwiegende Zahl der Mitarbeiter der GWG-­Gruppe ausschließlich bei der WBS Wohnwirtschaftliche Baubetreuungs-­ und Servicegesellschaft mbH angestellt sind, über die mittels bestehender Dienstleistungsvereinba­rungen wesentliche operative Tätigkeiten innerhalb der GWG-­Gruppe und damit auch – soweit not­wendig – für die GWG AG abgewickelt werden.