6.1 VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG DER RAHMENBEDINGUNGEN

Die deutsche Wirtschaft ist nach wie vor als stabil einzuschätzen, auch wenn das Wachstum zu­letzt an Schwung verloren hat. So ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2018 um 1,5% gestiegen, für 2019 ist gemäß ifo-­Konjunkturprognose von einem weiteren Anstieg um 1,1% auszugehen.

Insbesondere die Wohnungsmärkte in den wirtschaftsstarken Metropolregionen sind als sehr sta­bil einzuschätzen. Unverändert ist eine hohe Nachfrage von Mietern, Eigennutzern und Kapitalan­legern festzustellen. Als eindeutig nachteilig ist die weitere Verschärfung der Mietgesetzgebung zu beurteilen, da sie die Umsetzung künftiger Mietsteigerungspotenziale und auch die Möglichkeiten im Zusammenhang mit Modernisierungen insgesamt begrenzt. Die Entwicklung in der Energie­ und Steuergesetzgebung bleibt abzuwarten.

Unter der Annahme unveränderter steuerlicher und rechtlicher Rahmenbedingungen geht die GWG­-Gruppe von einer positiven Geschäftsentwicklung aus.