2.2 ERTRAGSLAGE

Das Geschäftsjahr 2018 ist für die GWG­-Gruppe sehr zufriedenstellend verlaufen. So wurde im operativen Geschäft ein Ergebnis vor Ertragsteuern von € 32,9 Mio. (Vorjahr: € 32,7 Mio.) er­reicht und damit das prognostizierte Ergebnis vor Ertragsteuern von € 29,0 bis € 31,5 Mio. um € 1,4 Mio. übertroffen.

Insgesamt hat die GWG­-Gruppe im Geschäftsjahr 2018 einen Jahresüberschuss in Höhe von € 23,8 Mio. (Vorjahr: € 23,6 Mio.) erzielt.

Die nachfolgende Übersicht zeigt die Entwicklung der Gewinn­- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2018 im Vergleich zu 2017.

  2018 2017 Veränderungen
  T€ % T€ % T€
GuV-Entstehung          
Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung 120.699 73,5 117.737 72,0 2.962
Umsatzerlöse aus Verkauf von Grundstücken 18.488 11,3 55.842 34,1 -37.354
Umsatzerlöse aus Betreuungstätigkeit 2.462 1,5 2.176 1,3 286
Umsatzerlöse aus anderen Lieferungen und Leistungen 2.419 1,5 1.682 1,0 737
Bestandsveränderung 7.413 4,5 -16.995 -10,4 24.408
Sonstige betriebliche Erträge 12.134 7,4 2.866 1,8 9.268
Aktivierte Eigenleistung 204 0,1 232 0,2 -28
Zinserträge 31 0,0 33 0,0 -2
Erträge aus Beteiligungen sowie Gewinne aus der Veräußerung von Beteiligungen 355 0,2 0 0,0 355
Summe Entstehung 164.205 100,0 163.573 100,0 633
 
GuV-Verwendung          
Aufwendungen für die Hausbewirtschaftung 47.339 28,8 48.255 29,5 -916
Aufwendungen für Verkaufsgrundstücke 14.586 8,9 19.180 11,7 -4.594
Aufwendungen für andere Lieferungen und Leistungen 132 0,1 282 0,2 -150
Personalaufwendungen 19.465 11,9 12.505 7,6 6.960
Abschreibungen 24.246 14,8 25.285 15,5 -1.039
Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.589 3,4 5.933 3,6 -344
Zinsaufwendungen 19.857 12,1 19.430 11,9 427
Ertragsteuern 9.082 5,5 8.955 5,5 127
Sonstige Steuern 42 0,0 101 0,0 -59
Summe Verwendung 140.338 85,5 139.926 85,5 412
Jahresergebnis 23.867 14,5 23.647 14,5 220

Die Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung haben sich von € 117,7 Mio. im Vorjahr auf € 120,7 Mio. erhöht. Mit rd. € 87,4 Mio. (Vorjahr: € 84,9 Mio.) haben sich die Jahressollmietein­nahmen gegenüber dem Vorjahr um rd. € 2,5 Mio. bzw. 2,9 % erhöht.

Im Geschäftsjahr konnten Umsatzerlöse aus Verkauf von Grundstücken in Höhe von € 18,5 Mio. erzielt werden. Dies entspricht einer Reduzierung von 66,9 % gegenüber dem Vorjahr (€ 55,8 Mio.). Auf Verkäufe von Umlaufvermögen entfallen € 0,9 Mio. (Vorjahr: € 38,1 Mio.), auf Verkäufe von Anlagevermögen € 17,6 Mio. (Vorjahr: € 17,7 Mio.).

Innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge sind € 1,7 Mio. (Vorjahr: € 1,7 Mio.) aus der Auflö­sung von Rückstellungen enthalten. Davon entfallen € 0,6 Mio. auf die Auflösung von Rückstellun­gen für Instandhaltung (Vorjahr: € 0,7 Mio.). Erträge aus Zuschreibungen für in der Vergangenheit vorgenommene Teilwertabschreibungen sind in Höhe von € 8,0 Mio. enthalten. Hiervon entfallen € 6,8 Mio. auf die Zuschreibung für das Projekt Hamburg­-Baakenhafen.

Für Instandhaltung und Modernisierung wurden insgesamt € 12,3 Mio. bzw. 16,24 €/m2 Wohnfläche (Vorjahr: € 17,1 Mio. bzw. 22,45 €/m2 Wohnfläche) aufgewendet.

In den Aufwendungen für Hausbewirtschaftung sind Aufwendungen für Instandhaltung von € 9,5 Mio. bzw. rd. 12,58 €/m2 Wohn-/Nutzfläche (Vorjahr: € 11,1 Mio. bzw. rd. 14,55 €/m2 Wohn-Nutzfläche) enthalten.

Der Anstieg bei den Personalaufwendungen von € 12,5 Mio. auf € 19,5 Mio. ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass die Mitgliedschaft in der Zusatzversorgungskasse des KVBW been­det wird. Für den Ausgleichsbetrag in Höhe der zu diesem Zeitpunkt entstandenen Verpflichtungen einschließlich pauschalierter Lohnsteuer wurde eine Rückstellung von € 5,8 Mio. gebildet.

Insgesamt betragen die Abschreibungen € 24,2 Mio. (Vorjahr: € 25,3 Mio.).

Mit € 19,9 Mio. (Vorjahr: € 19,4 Mio.) liegt der Zinsaufwand um € 0,5 Mio. über dem Vorjahresniveau. Im Zinsaufwand ist der Aufwand von rd. € 2,0 Mio. für die Ablösung der im De­zember 2018 zurückbezahlten Swap-­Positionen enthalten.