„Ich kümmere mich schnell und unkompliziert”

– Holger Hanke, Hausmeister

Hallschlag ist nicht der feinste Stadtteil Stuttgarts, aber es ist ein Ort, an dem man sich zuhause fühlt. Vor einigen Jahren noch sozialer Brennpunkt, hat sich der Norden der Stadt mit seinen Menschen aus vielen verschiedenen Nationen inzwischen deutlich gemausert. Hier liegt das Revier von Holger Hanke. Der 60-jährige Hausmeister kümmert sich seit sieben Jahren darum, dass in den 528 Wohnungen der ehemaligen Daimler-Siedlung die Wasserhähne dichthalten, die Heizkörper ihren Temperaturdienst leisten und die Fahrstühle das tägliche Auf und Ab gut überstehen.

Der gebürtige Cottbusser, der insgesamt schon seit 2002 bei der GWG ist, beginnt seinen Tag meistens noch vor sieben Uhr. Drinnen wie draußen gibt es für ihn viel zu prüfen: Neben den Heizungen schaut er sich vor allem auch die Frischwasserstationen genau an. Denn für die Mieter ist das Funktionieren dieser beiden Dinge besonders wichtig.

Aber auch den Außenbereich inspiziert er akribisch: Ist der Hausmüll dort, wo er hingehört? Sind die Parkplätze in Ordnung? Liegt irgendwo Sperrmüll herum? Unordnung, weiß Holger Hanke, beseitigt man am besten sofort: „Wenn morgens irgendwo ein Gegenstand liegen bleibt, der dort nicht hingehört, habe ich dort abends zehn liegen.“

Mein Versprechen

Mein Versprechen

Für mich sind die Wohnungen, die ich betreue, wie meine eigenen. Ich kenne nicht nur jeden Winkel der Immobilien, sondern auch die vielen Geschichten dazu.

Deshalb kümmere ich mich darum,

  • dass die Häuser und Anlagen in Schuss sind und dies auch bleiben,
  • dass die Handwerker und Kollegen ihre Aufgaben gut erledigen können,
  • dass sich die Mieter in ihren Wohnungen zu jeder Zeit gut betreut fühlen.

Mein Job in Zahlen

Mein Job in Zahlen

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Anzahl der im Quartier lebenden Menschen
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Anzahl der Fullballfelder, die der Größe des von Holger Hanke gepflegten Areals entsprechen
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PS Motorleistung des Sitzrasenmähers

Mein Statement

Mein Statement

„Mit der Zeit bekommt man ein Gefühl für seinen Bestand und weiß, an welchen Stellen es kneifen wird.“

Sehr wichtig nimmt er die Verkehrssicherheit. Die Gemeinflächen müssen nachts einwandfrei beleuchtet sein und die Wege im Sommer wie im Winter gefährdungsfrei begehbar. Was genau das bedeutet, regelt die Unfallverhütungsvorschrift. Auch im theoretischen Teil seiner Pflichten kennt sich Holger Hanke gut aus.

In seiner Arbeit geht er sehr strukturiert vor. Viele Dinge erledigt er in einem Rutsch. So auch die Pflege der Grünanlagen. Wenn er die Heckenschere in der Hand hat, wird auch der Gebrauch des übrigen Gartenwerkzeugs nicht lange auf seinen Einsatz warten müssen. Auch nicht der Sitzrasenmäher mit seiner Gesamtschnittbreite von 1,10 Metern.

Die Erfahrung Hankes kommt den Mietern in seinem Quartier zugute. Denn viele Dinge erledigt er, bevor die Mieter es merken: „Mit der Zeit bekommt man ein Gefühl für seinen Bestand und weiß, an welchen Stellen es kneifen wird.“ So stellt er sich beim Abstellen von Wasser gleich darauf ein, dass er bald irgendwo auch ein zugesetztes Ventil reinigen muss. Zum Glück kann er sehr vieles selber machen. In seiner gut ausgestatteten Werkstatt findet sich alles, was er für seine tägliche Arbeit benötigt.

Ein Projekt, auf das sich Holger Hanke gerade freut, ist die geplante Begrünung der Häuserfronten. Hier kann er seine besonderen Fertigkeiten als Landschaftsgärtner einbringen. Seine wichtigste Ansprechpartnerin in der Zentrale dafür ist die Kundenbetreuerin Verena Lorenz. Holger Hanke ist glücklich, dass sie da ist, weil sie schnell reagiert und er sich in der Regel sehr unkompliziert mit ihr abstimmen kann. Zwei- bis dreimal am Tag telefonieren sie. Sicher auch heute wieder.